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Was ich in drei Jahren Beauty Blogging gelernt habe

6. Juli 2020

2015 habe ich mit dem Bloggen im Allgemeinen begonnen, als ich meinen Reise- und Lifestyle-Blog So nah und so fern gestartet habe. Knapp zwei Jahre später, im Sommer 2017 kam dann der Beautyblog dazu. In dieser Zeit habe ich mich natürlich recht eingehend mit verschiedenen Themen beschäftigt, die mit Schönheit, Kosmetik und Wellness zu tun haben und habe zudem viel Neues gelernt. Ein paar dieser Learnings möchte ich hier mit euch teilen.

Gute Zeiten, schlechte Zeiten

Wahrscheinlich gibt es kein Thema auf der Welt, für das man permanent und in jeder Sekunde brennt. So ist es auch bei mir und dem Beauty Blogging. Phasenweise faszinieren mich quasi alle Themen aus dem Schönheitsspektrum, und dann gibt es auch wieder solche Phasen, in denen mein Kopf mit ganz anderen Dingen voll ist und die Schönheitsthemen zweitrangig werden. Wie gesagt, das ist völlig normal und wie bei allen Jobs, geht es auch hier um Ausdauer und Kontinuität. Und aktuell befinde ich mich wieder in einer der Phasen, in denen ich für alles rund um Beauty brenne.

Natürlich unnatürlich

Kennt ihr diese Filmszenen, in denen eine Frau morgens die Augen aufschlägt und bereits perfekt geschminkt aussieht, bevor sie überhaupt im Bad war? “Gibt es nicht”, das habe auch ich lange gedacht. Aber da hatte ich noch keine Ahnung von Permanent-Makeup, Lash-Extensions, Browlifts und co. Tatsächlich gibt es heutzutage nämlich viele gute Methoden, die es uns ermöglichen, zumindest fast wie geschminkt aufzuwachen.

Zum einen habe ich Microblading machen lassen, was eine natürlich aussehende Tättowierung der Augenbrauen ist. Somit muss ich diese nicht mehr jeden Morgen anmalen, was ich vorher gemacht habe. Und vor kurzem habe ich mir zudem noch die Lippen pigmentieren lassen, bei Individualist Beauty. Hinter Individualist Beauty steckt Julia, eine tolle Frau, die sich auf “Nude Lips” spezialisiert hat, also darauf, die Lippen so zu tättoowieren zu lassen, dass es super natürlich aussieht und niemand merkt, dass man hier hat nachhelfen lassen. Wie genau alles ablief, darüber berichte ich hier bald noch in einem gesonderten Beitrag.

Wimpernextensions oder Browlifts sind so Dinge, die leider alle paar Wochen erneut gemacht werden müssen, aber immerhin muss ich dann nicht jeden Morgen meine Wimpern tuschen (was bei mir immer ewig gedauert hat, da ich sie sehr voll haben wollte) und meine Braue zurecht kämmen. Wie ein Browlift abläuft könnt ihr übrigens bei meiner Bloggerkollegin und Freundin Andysparkles in ihrem Beitrag über Brow Lifting nachlesen. Sie war bei PhiStudio in Berlin Charlottenburg, wo ich bei meinem letzten Berlinbesuch auch zwei Behandlungen hatte. Monika und ihr Mann Hamza, die Inhaber des Ladens, sind toll und leisten tolle Arbeit. Schaut unbedint mal auf ihrer Insta-Seite vorbei: phistudio_berlin_

Browlifting Berlin
Hier seht ihr das Browlifting Ergebnis von Andrea von Andysparkles, Photo: Andrea Funk

Old but gold

Wie schon geschrieben, habe ich jede Menge tolle Brands kennengelernt und viele tolle neue Produkte entdeckt. Aber ich musste nichtsdestotrotz feststellen, dass es diese Dauerbrenner gibt, die niemals von deiner Seite weichen werden. Ich werde älter und habe Luxusmarken kennen- und lieben gelernt, von denen ich früher als Teenie und Studentin nicht mal zu träumen wagte – so liebe ich zum Beispiel die Produkte von Charlotte Tilbury total. Aber weiterhin gibt es Marken, die super günstig sind und die ich schon mit 16 Jahren benutzt habe, auf die ich immer noch schwöre. Zu diesen gehört Manhattan Cosmethics. Bis heute finde ich, dass es kein besseres Puder gibt (sowohl loose als auch compakt).

Seren vor Feuchtigkeitscreme

Feuchtigkeitscreme, das war lange für mich DAS Zauberwort, wenn es um Gesichtspflege ging. Zum einen vielleicht, weil man früher nicht viel anderes kannte, zum anderen einfach, da mir Wissen gefehlt hat. Durch das Probieren zahlreicher verschiedener Produkte in den letzten Jahren, habe ich gelernt, dass Seren für meine Haut viel besser sind. Sie polstern die Haut viel effektiver auf und lassen sie frischer aussehen. Dieses Gefühl, welches ich einfach in letzter Zeit hatte wurde mir durch das Hören des Podcasts “Breaking Beauty Podcast” bestätigt, in welchem die beiden Beauty-Experten-Hosts auch in einer Folge darüber sprechen, dass ein Serum so viel besser für die Hautpflege ist als eine Creme.

Besonders Seren mit den Wirkstoffen Hyaloron, Vitamin C und Retinol können kleine Wunder leisten. Die folgenden Produkte habe ich selbst getestet und für sehr gut befunden (alles von Clean-Beauty-Brands):

Daytox Vitamin C Serum

Daytox Retinol Serum

Beauty Blogging Serum
Seren sind einfach unschlagbar für die Haut. Hier das Daytox Retinol Serum

Alpinols Booster Serum

I+M Berlin Hyaloron Serum

Mlle Agathe Anti Aging Serum

Verlass deine Bubble

Oft ist es ja so, dass man sich so auf sein Thema und das, was man in dieser Hinsicht weiß und kennt versteift, dass man völlig vergisst (oder auch verlernt) über den Tellerrand hinaus zu sehen. Bei meinem Reiseblog habe ich von Anfang an ziemlich viel Networking betrieben und geschaut, was andere in der Branche so machen, beim Beauty Blogging habe ich das viel zu lange vernachlässigt.

Beauty Blogging Köln
Allein kann man erfolgreich sein, doch zusammen ist es definitiv besser

Zwar habe ich mit PR-Agenturen zusammen gearbeitet, mich jedoch wenig mit anderen Bloggerinnen oder Influencerinnen ausgetauscht. So richtig aktiv betreibe ich das eigentlich erst seit einem halben Jahr, merke aber jetzt schon wie sehr es mich inspiriert. Zum Beispiel habe ich in meinem Artikel Beauty Bloggerinnen im Interview drei andere tolle Bloggerinnen interviewt. Und auch auf Instagram tausche ich mich fleißig aus. Hier ein paar Beispiele auf andere Blogs, die sich entweder ausschließlich oder aber zumindest schwerpunktmäßig mit Beauty-Themen beschäftigen:

50percentgreen

Organic Beauty Babe

Andysparkles

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